AufbisschieneSchienentherapie ist einer der Eckpfeiler in der Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks und der craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Eine Aufbissschiene – auch als Okklusionsschiene oder Splint bezeichnet - wird wie eine Zahnspange im Ober- oder Unterkiefer getragen und hat folgende Funktionen: Sie bringt den Unterkiefer in eine neue Position, sie verringert die Überaktivität der Kaumuskulatur, verhindert Zähneknirschen (Bruxismus) und entlastet so die Kiefergelenke.

Es gibt folgende Arten von Schienen:

•  Relaxationsschiene
•  Stabilisationsschiene
•  Dekompressionsschiene
•  Repositionsschiene
•  Vertikalisationsschiene

Professor Undt fertigt individuelle Aufbissschienen nach eingehender klinischer Untersuchung und unter Berücksichtigung der radiologischen Befunde im Artikulator an. Die Schiene wird in der gewünschten therapeutischen Position eingestellt und kann so ein Gelenk oder beide Gelenke entlasten. Prof. Undt bevorzugt die Behandlung mit Schienen im Unterkiefer, die auch untertags getragen werden können.